Enstehungsgeschichte
Erfahrungen mit der Heilpflanze, Artemisia annua.

Das Ursprungsland der einjährigen Beifusspflanze ist China.  In Europa wurde durch eine Hybrid-Züchtung  mehr Artemesin aus den Blättern gewonnen, dessen Rohstoff  in erster Linie im Kampf   gegen die Malariakrankheit  verwendet  wird.

Die Teepflanze wird zwei bis drei Meter hoch, ist sehr durstig, wächst in jedem Boden und ihre grüne Farbe ist eine Freude für das Gemüht.  Außer in China, finden wir diese Teepflanze auch in Indien, Brasilien,  Afrika  und diese Anpflanzung gibt es auch in Deutschland.

Die Arbeit in  Zentral-Afrika Burundi.

Vermehrung erfolgt durch Stecklinge. Kleine Pflanzen werden vor zuviel Sonne abgedeckt. Die Gewährleistung das ganze Jahr über Tee zu haben ist Klima bedingt nur in Afrika gegeben.


Die Anzucht der Heilpflanze ist mit viel Arbeit verbunden.


In den Afrikanischen Ländern, wo der Rohstoff so dringend benötigt wird, wäre eine Großgärtnerei im Land dringend erforderlich.

In kleinen Schalen wird der Samen aussähen,  zeigen sich vier Blüttchen müssen sie das erste Mal vereinzelt werden.

Dann in gelöcherten Pflanztöpfen,  die zarten Pflanzen holen sich die Feuchtikeit  aus der mit Wasser gefüllten Unterschale. Nach ca. 4 Wochen dass zweite Mal, umpflanzen in größer Pflanztöpfe.   Auch hier muß die Wasserversorgung  aus der Unterschale gewährleistet sein. Die jungen Pflanzen fühlen sich immer an einem lichten Platz wohl. In Deutschland sobald keine Frostgefahr mehr besteht die Pflanzen in 1 Meter Abstand ins Freiland setzen. Die Pflanze ist sehr durstig, immer feucht halten.  Eine Höhe von 2 bis 3 Meter kann die Artemisia annua erreichen.                      

   Ernte:   Mitte Oktober.                                                 DieVegetationszeit endet bei einer gewissen Tageslänge. Es besteht dann die Gefahr des Blühens! Anschließend verdorrt die Pflanze. Sie ist also nur einjährig.    Die gefiederten Blätter von Stiehl abstreifen. Möglichst schnell trocknen, mit ca. 40° unter guter Luftzirkulation um   Schimmel und Fäulnisbildung zu vermeiden. Dann luftdicht und trocken lagern. Dieser Artemisia-Rohstoff  in seiner Anwendung, z B zur Stärkung des Imunsistems, hat in seiner vielfältigen Wirkung, schon mit Recht den Namen "Wunderpflanze" erworben. Es sind keine  Anzeichen von Nebenwirkungen bekannt.

Der nächste Schritt ist ein Trockenhaus zu bauen um eine Hygienische Verarbeitung zu gewährleisten. Es ist ein weiterer Schritt in die Zukunft von Burundi, die Menschen in einer nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe zu aktievieren.  ca. 200 Kg. Artemisia Tee werden in diesem Jahr im Behinderten- und Waisen Zentrum das Zachäus-Haus in Gitega geerntet.


Dieser Beitrag ist von der Seniorentwicklungshelferinn

 Hannelore Klabes               Gitega 2007 bis 2008