Projektarbeit im Jahr 2010
Aus dem Zachäus-haus in Gitega

 

Erster Bericht im Februar 2010


                Sichtbarer Erfolg der Aktion


"Wasser ist Leben für Menschen, Tiere und Pflanzen
"


Viele fleißige Hände waren hier bei der Arbeit im Behinderten- und Waisen-Zentrum dem "Zachaeus- Haus"in Gitega.
Mit der Zentrale der Welt-Hunger-Hilfe in Bujumbura, Agro Action Allemande, starten wir ein Projekt einer Artemisia annua Anpflanzung in Kirundo im Norden des Landes mit 10 Tausend Pflanzen für gute 6,00 Hektar Landfläche, um den Bauern in dieser sehr armen Region eine Verdienstmöglichkeit zu geben. Der sehr begehrte Rohstoff ist dann für die Pharmaindustrie gedacht. 6 Tausend sind schon gepflanzt, mit dem Vorschlagen einen Teil Landfläche in Mischkultur zu bearbeiten, wie wir es hier in Gitega mit gutem Erfolg praktizieren. Es darf den Menschen, nicht ihr eigenes Nahrungspotenzial an Landfläche genommen werden. Für die Vermarktung des Rohstoffes will sich Dr. Andrea Jost, Agronomin und Chefin der Mission  einsetzen. Auch für das Wasser der durstigen Pflanzen hat sie gesorgt. Nun hoffen wir, dass
den  Kleinbauern auch noch mit einem Zuverdienst geholfen werden kann.

Wir sind sehr zufrieden, dass die Arbeit anfängt Früchte zu tragen unter der Bevölkerung. In dem Behinderten-Zentrum sind große Papinieren angelegt, wo jede Familie 4 Pflanzen bekommen kann für den Eigenbedarf.  So gibt es keinen Grund mehr, auf dem Teefeld, kurz vor der Ernte die Teepflanzen zu klauen. Auch in der Anwendung des Tees sind sie schon sehr gewissenhaft, den Zeitraum von 7 bis 10 Tagen korrekt einzuhalten. Die burundischen Frauen sind da die besten Vermittler bei der Aktion Artemisia annua und der Hilfe zur Selbsthilfe unter der Bevölkerung im Kampf gegen Malaria und zur Stärkung des Immunsystems.

Der Gedanke, ein gesundheitlich stabiles Volk zu entwickeln, verbreitet sich weiter.
Am Nachmittag nach Schulschluss freuen sich unsere behinderten Jugendlichen, auch mal einen kleinen Verdienst für sich zu erwirtschaften bei der weiteren Verarbeitung des Rohstoffs der Artemisia annua Pflanze. Es wird nach der Ernte und dem Trocknen das erste mal gesiebt, portioniert, verpackt und beschriftet für die Trinkteekur. Ein anderer Teil des Rohstoffs wird noch mal gemoersert und gesiebt, dann als Pulver portioniert, verpackt und beschriftet. Als Verwendung mit fetthaltigem Jogurt, Honig, oder auch unter Bananenbrei für Kleinkinder sehr zu empfehlen.  Alle Arbeiten werden unter genauen hygienischen Vorgaben verrichtet. Natürlich wäre es gut,  einen Markt für den Gesundheitsbereich, im eigenen Land zu finden, um hier vor Ort Arbeitsplätze zu schaffen.  Die Landflucht unter den jungen Leuten zu stoppen und die vielen Malaria-Todesfälle zu reduzieren.

Das Zentrum selbsterlebt jetzt nach dem 17-jährigen Bestehen und  der Überbelegung mit den vielen Kindern, durch 12 Jahre Bürgerkrieg einen Investitionsstau erheblichen Ausmaßes. Alle Wasser-, Strom- und hygienischen Leitungen sind undicht, defekt oder entwendet worden. Ein handwerklich begabter, umsichtiger Hausmeister für die fröhlichen Kinder und Schwestern würde dem Zentrum bei der vielen Arbeit gut tun. Im Schnitt ist eine Belegung des Hauses von 120 bis 130 Kindern und Jugendlichen gegeben, dazu kommen noch zusätzlich 20 Arbeiter für Landwirtschaft, Viehhaltung und Küche.
Es ist erstaunlich wie dieses alles von fünf Schwestern und einer Novizin im Einklang mit Frohsinn und Gelassenheit mit den Waisen und Behinderten bewältigt wird.

Das Leben in den Dörfern des Landes bietet wenig Arbeitsmöglichkeiten. Es ist der tägliche Kampf ums Überleben. Die Kluft zwischen arm und reich wird sichtbar immer größer.

Es grüssen aus dem Zachaeus-Haus in Gitega / Burundi

die Economin Sr. Candida Masunzu mit ihren Mitschwestern, Kindern und Jugendlichen und


Hannelore Klabes

Gitega, am 10. Februar 2010 .






Zweiter Bericht im März 2010

Aus dem Zachaeus-Haus in Gitega (Burundi)


Das Leben mit und um die Artemisia annua Pflanze zieht immer groessere Kreise unter der Bevölkerung. Das Leben spendende Wasser der neuen Tiefenbohrung ermöglicht jetzt mit Nachhaltigkeit zusätzliche Einnahme-Quellen für das Behinderten-Zentrum und die Kleinst- Bauern. Das Zentrum ist jetzt in der Lage, große Papinieren anzulegen. Vier Tage war ich im Norden des Landes an der Cohoha-Seenplatte von Kirondo mit der Deutschen Welthungerhilfe unterwegs, die hier in einer der ärmsten Regionen von Burundi großartige Projekte in der Hilfe zur Selbsthilfe bei der Bekämpfung von Hunger, Armut und Krankheit durchführt.
Mit
der Agraringenieurin Frau Dr. Andrea Jost wurde hier ein Artemisia annua Projekt gestartet mit mehreren Tausend Pflanzen, deren Rohstoff durch Verkauf den Kleinbauern einen zusätzlichen Verdienst zum Lebensunterhalt ermöglichen soll. Die Eigenerfahrungen mit dem Wert der Heilkraeuterpflanze wurden zuerst in den Dörfern und Hügeln durch die geschulten  Agrar-Mitarbeiter weitergegeben. Der Erfolg war schon sichtbar. Die Piste zu den Feldern wird Anpflanzungen in Mischkultur befahrbar gemacht mit dem Projekt der Welthungerhilfe

Zurück in Bujumbura erwartet mich eine Beauftragte von World Vision (Weltweit) zu einem  Informations-Gespräch für ein Artemisia-Projekt für 8 Tausend Familien à 4 Pflanzen, mit dem Ziel, auch hier wieder Hilfe zur Selbsthilfe zu geben für die eigene Familie im Kampf gegen die Malaria. Zurzeit grassiert im Nordosten des Landes die Krankheit in einem so verheerenden Ausmaß, dass das Krankenhaus Kayanza überfüllt ist und Zelte aufgebaut hat.

Die herkömmlichen Mittel verlieren immer mehr ihre Wirksamkeit. Da ist die Planung von World Vision auch eine gute Sache. Am nächsten Tag in Bujumbura hielt die Wunderpflanze Einzug in zwei Frauengruppen auf den Hügeln von Ijenda, südlich von Bujumbura, die von der ehemaligen Mitarbeiterin der Deutsche Botschaft in Bujumbura, Frau Kuehn, betreut und gefördert werden je mit 100 Pflanzen.
  200 Pflanzen waren bestellt von der großen Station "Nouvelle Esperance" der Weißen Väter mit Pater Benno Baumeister.

. Erklärung der Pflanzung mit den Frauen, aufmerksame, interessierte, fleißige Mütter mit ihrer Gesundheitssorge warten trotz großer Hitze geduldig auf die ersten Heilkräuter  Pflanze für den Hausgarten.

Strahlende Gesichter bei der verteilung. Nach 4 Monaten werden wir das Ergebnis der Stecklings-Vermehrung und die erlernte Eigenverwendung für ihre Malaria- und HIV-Probleme testen können.

Es grüsst ganz herzlich alle Burundi-Freunde, Wohltäter und Mitstreiter der

Artemisia annua Anamed Gruppe

Euere Hannelore Klabes.


Gesundheitszentrum, Planung, August 2010

Gemeinschafts Orte, wie z.B. die in Burundi-Gitega erste Gegründete Kolping Familie, helfen ihre Lebenssituation mit der Mumt zu Mund Propaganda zu verbessern.

Gesundheit und Bildung müssen in einem Entwicklungsland an erster Stelle stehen, denn nur ein Gesundes Volk kann sich geistig und Handwerklich entwickeln. Die Krankheiten Malaria und Aids sind der Größte Feind.

Das Malaria-Gesundheitszentrum in Burundi

benötigt dringend unsere Hilfe!

Elend und Not ist nur eine Seite Afrikas. Die andere Seite sind Inseln der Hoffnung, Projekte die den Menschen in abgelegenen Dörfern auch zu gute kommen. Sie haben keine Möglichkeiten Krankenhäuseroderteuere Medikamente zu finanzieren.                  Der Rohstoff aus der Heilpflanze "Artemisia annua" kam als Insel der Hoffnung nach Gitega-Burundi!

Erfolge und Erfahrungswerte der Malaria und Aids-Krankheit mit der Natürlichen Medizin, die für jede Volksgruppe im Land zugängig ist, rücken mehr und mehr in und mit der Bevölkerung auf ihren Leidenswegen in den Vordergrund. Auch das Gesundheitsministerium von Bujumbura, befürwortet versteckt die Anpflanzung der Heilpflanze Artemisia annua.

Ausbildungskosten (im eigenen Land) sind nur mit Spenden oder Patenschaften zu bewältigen.

Das Gesundheitszentrum-Gitega zur Kontrolle der Malaria ist schon gebaut, von der Ordensgemeinschaft der Bene Terezya Schwester, dies ist das Ausbildungszentrums der Behinderten und Waisen in Gitega

Ohne Sach und Spenden-Hilfe für noch fehlende Einrichtung und Behandlung kann den Menschen die oft weit verstreut, viele Stunden Fußmarsch zur Ersten Hilfe Station erbringen müssen. nicht geholfen werden. Wer kann und ist bereit zu helfen? Sich für dieses neu entstehende Gesundheitszentrum mit Rat, Tat oder Spende einzubringen, der kann dies über seine Gemeinde oder das Spendenkonto mit Spenden-Bescheinigung ab 50 € über die

St. Godehard

IBAN: DE25 3206 0362 0001 2550 29

BIC: GENOED1HTK

Verwendungszweck: Heilkräuter Projekt Burundi

Projektarbeiten:   Homepage:  artemisiafrau.de

Bericht: im August 2010