Das Ruhestandsalter
Das Ruhestandsalter begann

Mit der Ankunft in Burundi begann, was Hannelore Klabes heute sagt: "meinen Unruhestand im positiven Sinne 2 nennt: Ein unermdlicher Einsatz fr das Behindertenzentrum in Gitega, die Organisation und Durchfhrung von Projekten unter dem Leitgedanken "Hilfe zur Selbsthilfe", die Ausbildung von Fachpersonal vor Ort, begleitet von Spendensammmlungen in Deutschland, wo sie Vortrge hlt, bestehende Kontakte pflegt und neue Mitstreiter ins Boot holt.

 Lngst jedoch dreht sich ihre Arbeit nicht nur um die Behinderten und die immer zahlreicher werdenden Waisenkinder.

 Denn die Not hat viele Gesichter - eins davon ist die Malaria, die in Zentralafrika jhrlich mehrere Tausend Todesopfer fordert als die Immunschwchekrankheit Aids.

  Mit der Untersttzung durch Anamed International, der "Aktion Natrliche Medizin", rief Hannelore Klabes in Burundi ein Projekt ins Leben, das den Eigenbedarfs-Anbau einer gegen Malaria wirksamen Heilpflanze etabliert,  der Artemisia annua.


Die uralte chinesische Heilpflanze enthlt Artemisin, den Wirkstoff, der auch in den pharmazeutisch produzierten Malariamedikamenten enthalten ist. Doch die meisten Menschen in Burundi knnen sich diese Medikamente nicht leisten. Die Idee lag nahe, den Rohstoff der Pflanze zu nutzen und ihn als Tee und Pulver allgemein der Bevlkerung zugnglich zu machen. Hannelore Klabes setzte diese Idee in die Tat um.
  Das Malaria-Projekt ist inzwischen weit gediehen. In Burundi, Tansania und Nigeria kennt man Hannelore Klabes als die "Artemisia-Pflanzenfrau", die im Reisegepck stets Informations-Material  ber die Arbeit der
intenationalen Artemisia annua anamed Gruppe mitfhrt und berall im Land Aufklrung und praktische Hilfe beim Anbau leistet, untersttzt von zahlreichen Helfern aus Deutschland.

Hin und wieder hat die 84 jhrige Hannelore Klabes, schon  mal daran gedacht, ein wenig krzer zu treten, aber
"Ein Ruhestand auf dem Sofa ist einfach nicht mein Ding", sagt sie dazu nur, und ich hab noch nicht eine Stunde die ich in diesem Land und mit den Menschen verbracht habe bereut. Und es hat sich gelohnt, denn die Geschichte ber ihr "zweites Leben in Afrika" ist nicht nur spannend zu lesen, sondern macht auch nachdenklich. Dazu tragen auch die vielen Fotos bei, die die Autorin fr den Bildteil ausgewhlt hat.